Das Thema, Kindsschutz wird bei uns groß geschrieben!

Kindsschutz am Don-Bosco-Schulinternat

Kindsschutz wird am Don-Bosco-Schulinternat großgeschrieben. Das Thema ist immer aktuell und verdient immer eine besondere Aufmerksamkeit.

Gerade in Institutionen die mit Kindern und Jugendlichen eng zusammenarbeiten sollte jede dieser Institutionen über eine präventive Konzeption zum Kindsschutz verfügen, die eine besondere Sensibilität und eine sichere Grundlage für die tägliche Arbeit am Kind ermöglicht, also bestmöglich vor Übergriffen aller Art und im Besonderen vor sexuellen Übergriffen schützen kann.

Der Don-Bosco-Schulverein hat entsprechende Fachleute beauftragt einen Prozess zu beginnen, der als Ergebnis, solch ein Konzept in die jeweiligen Einrichtungen einführen wird, so auch auf dem Hasenberg in Fechingen. Wir möchten den Eltern, die Ihre Kinder zu uns schicken signalisieren, dass ihre Kinder bei uns einen sicheren Hort haben.

Wir Älteren kennen das noch, als unsere Eltern uns warnten, wenn es zum Spielen ach draußen ging: „niemals von einem Fremden ein Stück Schokolade zu nehmen, geschweige denn mit einem solchen, nach Hause zu gehen. Auch wenn die Medien in ihrer Berichterstattung oft von schwersten Gewaltverbrechen berichten, ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kind Opfer eines derartigen Verbrechens wird, äußerst gering. Neben den spektakulären Gewalttaten, gibt es aber ungezählte versteckte und verschweigende Fälle von Übergriffen sexueller Art an Kindern und Jugendlichen. Die Täter sind meist keine Fremden, die sich ihre Opfer meist gewaltsam herausgreifen. Drei Viertel aller Fälle gesehen im Bekannten- und Verwandtenkreis der Kinder.

Die Fragen der Eltern, die an uns herangetragen werden, nehmen wir ernst:

Könnte meinem Kind so etwas zustoßen?  Wie kann ich mein Kind schützen? Müssen wir ein Misstrauen gegenüber jedem Erwachsenen hegen? Können mit unserem Kind schon über sexuellen Missbrauch reden? Müssen wir das sogar, damit es nicht unvorbereitet in eine solche Situation hineinschlittert?

und versuchen diese zu den einrichtungsinternen Konzepten gegen Missbrauch, sowie mit einer fundierten Aufklärungsarbeit in Zusammenarbeit mit dem Landesjugendamt und weiteren ortansässigen Institutionen entsprechend zu beantworten. Nur so kann eine gute offene Atmosphäre geschaffen werden, die unsere Kinder und Jugendlichen sicher gedeihen lässt.